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Boah Ey, jetzt hab ich schon viermal.......gekotzt!!

Bye, bye Barbuda- die heutige Rückfahrt begann uneventvoll. Sanfter Wind, Segel voll durchgesetzt, leichtes Schaukeln. Allen ging es bestens. Leider wurde der Wind stärker und nachdem der Backboardbug unter den Wellen verschwunden war, entschied auch Peter, dass des Geschwindigkeitsrausches genug sei und wir Reffen dürfen. Doch leider riss die Reffleine des Vorsegels und wir sausten mit unverminderter Geschwindigkeit durch größerwerdende Wellen und immer stärkeren Wind. Die Kinder waren mittlerweile Elend, Frida lag auf meinem Arm und wollte gerade gemütlich einschlafen, so konnte ich schwer weg. Es wurden alle Mann gebraucht, wir warteten nur schnell, bis Frida schlief, dann ans Steuer, Leine verknoten, alles ein bisschen gut. Dann sank die Dirk, die Wellen wurden höher, der Wind drehte... Doch gehört nicht auf See, wer nicht tapfer ist und hätten wir den Kindern nicht versprochen zu angeln? Jetzt, mit Flugzeugonkel an Board? Also auf in die Tiefen und 1000 Meter Abgründe, wo die Mahi Mahis jagen, promt verhing sich die Angelschnur in der Schiffsschraube und Peter tauchte mutig bei 200 Meter Tiefe und drei Meter Wellen von vorne, dann Biss auch tatsächlich der Fisch, drei Passagiere kotzten, die Fahrt schien ewig und bei der Ankerstelle versagte tatsächlich auch noch die Winsch. Obwohl es recht eng war. Viele Herausforderungen an einem Tag, die Kinder bekamen zur Belohnung Sprite und Steeldrum-Mucke auf Shirley Heights. Heute Nacht liegen wir sicher an einer großen Boje in English Harbour und morgen wollen wir zurück nach Hause. Nach Jolly Harbour, wo Frida sich eine überdimensionale blaue Geburtstagstorte zu ihrem dritten Geburtstag wünscht und Familie Strobl die Koffer packen wird.

Freuen uns auf neue Herausforderungen und Abenteuer in der wilden Karibik. Matthias' Vorschlag war, dass wir nun kein Beiboot mehr nutzen sollten sondern nur noch schwimmen und wer einen Tarpun nebenher mit der Hand fängt, der hätte gewonnen....

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