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Tag 2 - Valentines Day

Gibt es so etwas, wie eine Kur für die Augen? Diese glänzend glitzernde wabernde Blau, das einen umgibt. Oben, unten, links und rechts. Man hat das Gefühl dauernd zufrieden zu sein indem man nur schaut. Man schaut und schaut und sieht und nichts passiert, doch es ist nicht langweilig. Mal ein kleines Beiboot, das vorbeituckert, mal ein grosses Segelschiff. Mal ein Fisch, der aus dem Wasser springt oder eine Wolkenformation, die sich langsam auflöst. Alles was dazu kommt, sind nur Extras. Der Kaffee- schön, das Erfolgserlebnis heute morgen, dass der Herd wieder funktioniert und wir an Board auch wieder kochen können, gut ! - aber nicht notwendig.

 

Niko: "Heute gehen wir Angeln, dann ins Aquarium, dann Essen und dann Angeln und dann Schlafen, ok?"

Frida, erster Satz nach dem Aufwachen: "Können wir für immer auf Philocat Ena bleiben? Hier ist es sooo schön!"

Letzter Satz gestern Abend, nach dem ich ihr mein Erlebnis in den USA erzählt habe, als ich 18jährig auf einer Farm arbeitete und beim Ummanteln von Bäumen immer auf Giftschlagen gestossen bin. "Mama, können wir das, was Du erzählt hast bitte nicht nachspielen?"

(Normalerweise müssen wir alles, was sie gesehen oder gehört hat sofort nachspielen und verarbeiten.)

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