· 

Wie sieht eine Hurricanevorbereitung in der Praxis aus

Der Laie fragt sich sicher, wie so eine Hurricane Vorbereitung in der Praxis aussieht...

Dabei trifft sich die gesamte Nachbarschaft, die amerikanischen Hippies der Zingaro, die deutschen Hippies von der Liv, die jamaikanischen Fischer vom Dock und während ich (Peter) noch schnell versuche ein paar Mitbringsel in die Koffer zu retten, wird sämtlicher Alkohol vertilgt und alles rauchbare angezündet, damit ja nichts dem Sturm anheimfällt. Bei Gitarrenklang und Gesang zieht die Nacht übereilt vorüber, während die Hurricane Warnung schon von 70% Wahrscheinlichkeit auf 50% gesunken ist.  Es scheint also zu helfen...

 

Und selbst?

Während die Party munter weitergeht, friere ich in der tiefgekühlten Lounge und versuche mich ein wenig aus dem Angebot zu stärken für den noch kälteren Rückflug. "Kann man die Temperatur nicht etwas höher stellen?", frage ich den Flugbegleiter, "Wir kühlen, weil es draußen so heiß ist", die Antwort. Ne, die Hitzewelle ist doch vorbei, gerade haben wir eine Kältefront in Jamaika, ich verstehe die Welt nicht mehr und ziehe mir alles an, was ich habe und bestelle zwei dicke Decken dazu.

Ankunft in Frankfurt, was fällt mir auf?

Das Badezimmer am Flughafen ist das schönste und sauberste, das ich seit Monaten gesehen habe. Erstmals seit 3 Monaten trage ich keine Flip-Flops und kurzen Hosen, dafür aber fürchterlich enge Socken, die drücken ;-)

Ein kurzes Telefonat mit meinen Lieben in Jamaika, welche gerade mit der Party um 4 Uhr morgens fertig geworden sind, weil ab dann sämtlicher Alkohol aller Haushalte und Schiffe verbraucht war. Die Hurricanewahrscheinlichkeit ist auch schon deutlich gesunken, insofern kann man durchaus behaupten, dass die Vorbereitung gewirkt hat.

 

Ich fliege bald weiter nach Graz und freue mich dort auf die zweite Hälfte meiner Familie, welche mich am Flughafen abholen werden. Zusätzlich kann ich wieder einmal mit meinem Puch-G fahren -ein richtiges Auto-  ;-)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0