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letztes Wochenende in Jamaika

Unsere sechs Wochen auf Jamaika neigen sich dem Ende. Wenn nun alle Faktoren stimmen; keine kranken Kinder, keine Hurricanes, keine Bootsschäden - sind wir nächste Woche schon auf dem Weg nach Panama

Und um diese wunderbare, vielfältige, chaotische Insel noch gänzlich zu genießen, haben wir an unserem letzten Wochenende noch einen Ausflug gemacht. Diesmal an das wenig besiedelte Südostufer. Hier ist die legendäre Pelican Bar, seit 33 Jahren steht sie auf dem Wasser, trotzt Stürme und Wellen und ist cool wie nichts zweites - kein Klo, ab und zu ein Hummer mit Bummie für alle zum Teilen, völlig bekiffte Rastas, die überall herumliegen und viele Gäste aus aller Herren Länder, vor allem aber aus Jamaika. Niko wird deutlich älter, er hat sich die Zeit damit vertrieben, den dickbusigen Jamaikanerinnen Krebse ins Bikinioberteil zu stecken, um diese kreischend zu Fall zu bringen. Das hat ihm mal wieder die Sympathien der Männer eingebracht, weil sich die Frauen dann hilfesuchend an sie gekuschelt haben - er wurde also sehr unterstützt in seinem Tun. Pius und Santino spielen nun immer Elephant man und Bounty Killer, Frida war mit Kaya und Elise shoppen - hey sorry - ich kann nichts für diese Stereotypen!!!! - und wir haben Hummer, Snapper und Bier genossen. Wir waren in den YS-Falls Lianenschwingen und haben anschließend in Jakes Hotel (gegründet vom Director of "the harder they come") in Treasure Beach übernachtet. Ein würdiger Abschluss, leider ohne Peter, aber dafür fahre ich jetzt problemlos im Linksverkehr durch metertiefe Schlaglöcher bei Gewitterstürmen - man wächst mit seinen Aufgaben...

Jetzt haben alle Kinder Impetigo Contagioso und wir sind froh, dass wir weiterfahren, denn es ist hochsteckend, tritt vor allem bei Kindern auch Kontakt in Schulen und Kindergärten auf und wir versuchen die Antibiotikainnenbehandlung erstmal zu vermeiden. Aber Hygiene, wir und hier? Wie?? 

Die für heute anberaumte Strandparty lassen wir ausfallen, wir wollen mal wieder einen langen Vorleseabend machen und uns von den Anstrengungen - Niko navigiert, ich fahre - erholen.

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