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Buckelwale

Nun sind wir in Ecuador schon wieder fast heimisch. Peter fährt wie einer echter Guayaquilese - die Kinder spielen jeden Tag mit anderen Fußball, wir spazieren durch dir Stadt, fahren an den Strand und besuchen sogar die Buckelwale, die sich immer um diese Zeit vor der Küste Ecuadors treffen...

Playa Montañitas ist ein Strand ca. 130 km von Guayaquil entfernt, wo sich Hippies und Möchtegernhippies, und nicht mehr ganz freiwillig gebliebene Hippies versammelt haben und eine Art Enklave von Absurditäten errichtet haben. Yoga Hotels und Außerirdischen Kommunikationsorte, Pizzerien und Brauereien, Bars und Kunsthandwerk. Man findet hier alles und nichts und gleichzeitig ist es aber auch echt cool. Es ist ein entspannter Ort der Vielseitigkeit, der Toleranz und gleichzeitig erfüllt mit diesem Südamerika-Trash-Chique. Herumstreunende Hunde neben Surfschulen und Edelhotels neben auf Brettern gebaute Schwulenbars. Ein riesiger Strand mit weichem Vulkansand, ein wilder grauer Pazifik, und strahlende, in bunte Tücher gehüllte Gestalten, die schon (oder noch?) früh morgens spazierengehen, das Meer anbeten oder mit ihren Kindern fangen spielen.  Keine Mittelmeer-Liegestuhlordnung, keine hohen Mauern, die Hotelanlagen abgrenzen. Die umliegenden Orte sind ähnlich, es mischen sich Fischerboote mit Walbeobachtern, Touristenhostels mit Strandbars, alles ein bisschen kreativer, ein bisschen weniger vorhersehbar, planbar, erwartbar. 

Doch ist es eiskalt. Maximal 21-24 Grad hat derzeit die Luft- wie wird das erst in den Bergen? Die Wintersachen sich eingepackt, doch haben wir uns in den letzten Monaten ziemlich umgestellt und alles unter 30 Grad ist einfach echt kalt. Frida hustet und schnupft, Peter flucht - doch wenigsten verlassen nun diese hässlichen Hautwunden unsere Kinder, die durch in der Hitze gedeihenden Bakterien verursacht wurden. So hat alles wieder auch sein Gutes.

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