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SPCZ South Pacific Convergence Zone

There are a few rules that will assist you here.......

RULE 1)

Reef down at night

Reef down if you see lightning (ESPECIALY if it’s to the NW of you) 

Reef down if you hear thunder 

Reef down fast if you get seabirds flying into the lee of your sails 

Reef down if the sky looks ‘different’ or threatening

Reef down if you can make almost the same speed with less sail 

Reef down if Bob issues a squall watch alert in his weekly newsletter 

Reef down well in advance 

Reef down to a sail area that will withstand fifty knots for a sustained period

Reef down so that the boat would be comfortable in sustained fifty knots 

You can see here that reefing down is high on the priority list...... 

If you can’t get your sails reefed right down and do it in less than three minutes, you are certainly going to have a problem here (and if not here, somewhere down the line!). 

Manche Dinge lernt man eben nur durch Erfahrung. So war uns bis vor Kurzem nicht klar, dass die SPCZ, die South Pacific Convergence Zone nicht so einfach zu besiegeln ist. Es treffen die Southeasterly Tradewinds auf die Westwinde und ihr Kam gegeneinander erzeugt oft entweder Starkwind oder wenig Wind mit hoher Gewitter- und Squallwahrscheinlichkeit. Das bedeutet im ersten Fall, dass man nicht losfährt und im zweiten Fall, dass man oft zu viel Segel setzt, um überhaupt voran zu kommen, nur um dann schnell reffen zu müssen, da 40 Knoten bei 100m2 Segelfläche durchaus gefährlich werden können. Das bedeutet, dass das Segeln, vor allem nachts, nicht sehr entspannt ist. 

Seit Mittwoch sind wir nun unterwegs - was anfangs herrliches Wetter war, verwandelte sich nachts in einen einzigen Slalomlauf um die Squalls herum, die in stockdunkler Nacht noch schwärzer daherkommen. Entsprechend wenig haben wir geschlafen, entsprechen angespannt war die Stimmung. Nicht so bei den Kindern. Kinder haben die unerklärliche Tendenz, den Fähigkeiten ihrer Eltern bis ins Unermessliche zu vertrauen, sie genießen den lernfreien Tag und trauern nur darüber, dass wir sie zu den nächtlichen Gewitterschauspielen am Himmel nicht geweckt haben…

Doch nichts hält ewig und so fahren wir jetzt schon seit zwei Tagen durch herrliches Wetter, tagsüber unter vollen Segeln, nachts im zweiten Reff oder ohne Großsegel. Aitutaki und auch Palmerston, die wir eigentlich anlaufen wollen, lassen wir also links liegen, da das Wetterfester perfekt zu sein scheint und wir diese Zone dann auch irgendwann einmal gerne hinter uns lassen möchten. 

So befinden wir uns also wieder auf einer knapp 1000 Meilen langen Überfahrt, ohne vorher auch nur annähernd entsprechend proviantiert zu haben, da wir uns auf einsamen Inseln befunden haben, und so sind Obst und Gemüse schon lange verbraucht, das letzte Baguette zu Knödeln verarbeitet, für Joghurt ist es nicht mehr warm genug - es hat tagsüber nur noch dreißig Grad und nachts tragen wir schon Pullover - dennoch fällt es nach einigen Tagen leicht, in diesen Rhythmus zurückzukehren. Mittlerweile sind wir so an diese Langfahrten gewöhnt, dass sich niemand mehr beschwert. Wir betrachten die Wellen um uns herum als Normalität, lernen auch bei drei Meter Wellen - wenn es auch dem Schriftbild nicht wirklich dienlich ist - und kuscheln uns abends alle zusammen in unser großes Familienbett - außer dem/der NachtwächterIn, und versuchen ausreichen Schlaf zu bekommen. Noch 487 nm…

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Barbara (Dienstag, 29 Mai 2018 21:27)

    Ich liebe meinen Mariahilfberg 2 ..... meine vollgestopfte Wohnung (mehr die Wohnung als das Vollgestopfte) und mag nie downreefen und Grauhaie um mich herum und beim Gewitter sitze ich lieber unterm Gartenschirm und betrachte die Tropfen im Teich und den Wasserfall aus der kaputten Regenrinne vom Nebenhaus.....ja, ja und das Bett schaukelt nicht (außer im Extrembetrinkfall, der aber sehr, sehr selten vorkommt)