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Inselinnenleben

 

Mit dem Auto sind wir weiter nach Norden gefahren, durch Holzschnitzerorte, Reisfelder, Vulkane. Die Insel ist wirklich abwechslungsreich, kulturgutbeladen und spannend. Besonders spannend ist auch der Verkehr, der uns selbst nach Montego Bay und Guayaquil noch ziemlich mitnimmt. Vor allem durch die Überzahl an kleinen Mofas, die schon von achtjährigen gefahren werden, lassen sich die vielen Wunden an den Beinen der Touristen gut erklären.

 

Das Landleben ist nach wie vor herrlich und ginge es nach den Kindern, würden wir dies noch einige Wochen so weitermachen. Sie genießen den Platz, den Komfort und vor allem die Ruhe. Auf dem Boot ist man doch auch immer sehr auf dem Präsentierteller, alle kommen vorbei, es gibt keine Tür, die man schließen kann - zumindest nicht, ohne in der Hitze zu ersticken. Die Schulen haben sich als nicht so überzeugend herausgestellt, während die Green School eine Art überamerikanisierte Laborschule aus Bambus ist, war die kleine Pelangi etwas zu indonesisch für unsere Kinder. Also haben wir uns entschieden, bald weiter Richtung Malaysia zu fahren. Dort werden wir wohl Weihnachten verbringen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Barbara (Dienstag, 02 Oktober 2018 13:28)

    Fällt mir leider kein Senf dazu ein. Oder doch: Meine Erste CD "echoing silence" habe ich mit Werken von Stefan Soewandi aufgenommen, der halber Indonesier und dort aufgewachsen. Das verbindet mich mit Indonesien...