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Port Dickson / Pangkor

Wir waren 10 Tage in einer Marina. Die Marina hieß Port Dickson Marina. Sie hatte einen großen Pool. Wir waren mit den Kiwis in der Marina,  doch drei Tage waren wir in Kuala Lumpur. Das heißt auf deutsch schlammige Flussmündung. Die drei Tage in Kuala Lumpur haben wir genoßen. Unsere Wohnung war zwar nicht sehr schön, doch der KL Tower war cool, weil er sich dreht beim Essen mit Buffet, wo man sich so viel Eis nehmen kann, wie mann will.

Dann waren wir auch im upside down Haus. Am nächsten Tag haben wir                die twin towers gesehen und ein Picknick gemacht. Der letzt Tag war sehr cool, weil wir im Shangri-la gefrühstückt haben.  Da war ein Schokobrunnen mit schwarzer und weisser Schokolade. Wir waren in Chinatown, dort gab es alles. Dann sind wir in einen Tempel, der in einer Höhle gebaut worden ist, gefahren.  Überall waren Affen. Einer hat sogar eine Chipspackung geklaut. Dann sind wir wieder zur Marina gefahren.  Dort haben viele Sachen nicht funktioniert,  weil viele Gewitter waren. Wir glauben, dass ein Blitz in unseren Mast eingeschlagen hat. Dann waren wir sechs Tage mit Reparieren beschäftigt und einen Tag haben wir gewartet, weil der Kiwi-Papa eine leichte Ohrenentzündung hat. Jetzt ist er ok.

Pius

Port Dickson ist strategisch günstig gelegen. Wir liegen in einer tollen Marina, mit Pool, Internet, Bar und Restaurant - für nicht mal 10 €/Tag. 55 km fahren wir gen Süden nach Malaka, 85 km nördlich nach Kuala Lumpur. Supermärkte, Wäscherein, Hardwarestores in Fußnähe. Wir sind mittendrin. Leider sind wir aber auch mitten in den Gewittern, im Regen, im Sumpfgebiet. Und wir sind zu lange hier. Jede Nacht zieht ein Gewitter über uns, das seine Geschwister  in den Alpen in Schmach und Schande rufen lässt. 40 Knoten Wind blasen, Donner betäuben unsere Ohren, Blitze blenden die Augen für mehrere Minuten. 

Es ist entweder brüllend heiß oder es regnet dauerhaft. Als wir zurückrechnen, stellen wir fest, dass dieses Wetter schon für Wochen, gar Monate herrscht. Es wird höchste Zeit, dass wir weiterkommen. Ab Penang soll es besser werden. Unsere Ersatzteile werden nach Pangkor geliefert, auch dort versprechen wir uns schon eine leichte Wetterverbesserung. Und wir müssen dringend etwas tun am Schiff. Doch macht es wenig Sinn alle technischen Geräte auszutauschen nur um kurze Zeit später wieder von einer Überspannung heimgesucht zu werden. Also stopfen wir Brent - den Kiwi Papa- mit Antibiotika voll, alles in doppelter Dosis, und brechen auf. Nördlich soll es gehen, weiter und weiter hinaus aus diesem Gewitter-Regen-Loch. Da wir keine Ankerwinsch haben, fahren wir einfach weiter. Über Tag, über Nacht, ohne Windgeräte, Tiefenanzeiger, AIS. Und kommen auch sicher an.

 

Franziska

          

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