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Weih-Nachtmarkt

Und schon ist Weihnachten und die ganze Aufregung auch schon wieder vorbei. Am 23. und 24. waren wir viel auf dem Schiff, haben uns doch noch zu einem Baum durchgerungen, haben das Weihnachtsoratorium - natürlich von Harnoncourt - angehört und die Wiener Sängerknaben haben es wird scho gleich dumpa für uns gesungen. Wir haben Käsespätzle gemacht und im Anschluss mit einem Bielefelder aus Deppendorf einen Cocktail getrunken. 

Am 25. haben wir uns dann das anglophone Weihnachten gegeben, mit Turkey und Santa Claus. Lunch mit den Kiwis und ein gemeinsam verbachter Tag mit Pool, Sperling Wine und liebevollem Geschenkeaustausch.

Es war schön. Es war auch ein bisschen traurig. Stellenweise emotional, wider Erwarten auch melancholisch, phasenweise paradiesisch. Oder auch einfach pragmatisch, denn das Schiff musste schließlich ausgeräumt und rausgehoben werden, die Ersatzteile sortiert und nun eingebaut. 

Am 26. waren wir dann noch mit einer italienischen Familie (sie, Francesca, aus Sizilien, er, Pietro, aus Mailand, leben derzeit in Shanghai mit ihren drei Kindern) auf dem Nachtmarkt und erfreuten uns daran, dass unsere Kinder mittlerweile wirklich gerne und vorurteilsfrei asiatisch essen. Das war ein hartes Stück Arbeit, aber es hat sich gelohnt!

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Kommentare: 1
  • #1

    Barbara (Montag, 07 Januar 2019 18:57)

    Ich halte durch, der Geburtstagsblog kommt wirklich zum Schluß! Auf so einem asiatischen Nachtmarkt war ich auf Taiwan auch: dort gab es die erstaunlichsten Gerüche und nur und ausschließlich Essenszeug! Nachdem wir in Begleitung großzügiger Chinesen waren und ich alles erhielt, worauf ich nur hindeutete (meistens mit den Worten: Was ist DAS denn??!!) - habe ich viel probiert, manches genossen , manches weniger und auch bald das Deuten aufgehört.
    Mein Weihnachten?
    Also: am 14. 12 unsere letzte große Jubiläumsjahrveranstaltung mit unserer tschechischen Partnermusikschule aus Prag gemeinsam, sozusagen grenzüberschreitend, die "Böhmische Weihnachtsmesse" von Jakub Jan Ryba (1765-1815) aufgeführt (mächtiger Stress in der Organisation, aber letztendlich ging es gut und war ein schöner Erfolg!), die Woche drauf war ich selber wieder in Prag (was für eine herrliche Stadt - ich bin ja jetzt jährlich immer vor Weihnachten dort und genieße das immer sehr!) und habe dort zum 4.Mal im Veitsdom bei ebenjener Messe (ist ein böhmisches Kulturgut - kennt jeder dort!) geflötet. Am 24. 12. habe ich im Klinikum Passau gesungen und gespielt und Mama kam auch in die Mette um 17:30 dorthin. Es war mein erstes Weihnachten mit Pankraz, der natürlich auch dabei war, als wir dann zu Mama fuhren und bei ihr waren (P hat übrigens bei der Rybamesse mitgesungen - auf tschechisch!!) und dann waren wir bei Braumandls (die niederbayrisch-persische Familie mit vier Kindern - meine Ersatzenkel wie Burgi sagt) und nachts noch bei den Tauschs unserern Mitbewohnern. Am 25. verließ Pankraz Passau und fuhr nach Söllhuben, ich blieb noch bis 30.12. in Passau und zog mich ein bißchen zurück (keine Blogs!!) - hatte ich irgendwie nötig und die Feiertage waren eh noch mit Musik angefüllt.
    Silvester in München und söllhuben mit vielen Besuchen und Einladungen. Pankraz bekam einen schauerlichen Hexenschuss und war zwei Tage lang quasi unbeweglich und alleine zu nichts fähig, aber das verging nach einer dicken Spritze Gott sei Dank wieder! Und dann kam Schnee über Schnee in Söllhuben! Ich bin am Sonntag (gestern) mit einem Bummelzug zurück nach Passau und habe mir heute noch einen ruhigen Tag gegönnt, bevor ich morgen ins Büro gehe und zum Unterrichten. Heute früh war ich bei Ma-ma (O- und Uro) und habe unter ihrer Anleitung Wäsche aufgehängt.... auch eine Erfahrung!! Und ihr natürlich Pius Karte gezeigt!!