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Osten, die unbekannte Himmelsrichtung

Seit zwei Jahren fahren wir nach Westen. Weiter, weiter und immer weiter. Kein Wunder, dass wir es fast nicht geschafft haben, zu wenden und zurück nach Phuket zu segeln. Verlockend lagen die Surin Islands, Myanmar, die Nikobaren und Sri Lanke vor uns. Der Wind wäre perfekt gewesen, sie Bilder verlockend - doch siegte die Vernunft. Wir haben gewendet und uns auf den Rückweg gemacht. Noch zwei Tage auf dem Schiff, dann geht der Alllandtag los. 

Wir haben ein rauschend Neujahr gefeiert, also das chinesische Neujahr des Schweins, wir haben Feuer und Feuerwerk gemacht, haben Babyschildkröten gefunden und das Segeln genossen, wie noch nie. 

Doch in Gedanken sind wir schon an Land, beim Packen, umstellen, ausräumen. 

Die tapferen Kinder sind aufgeregt, ängstlich und gespannt. 

Noch haben wir Freunde um uns, die Rainbow Safari bleibt noch eine Weile in Thailand, die Kiwis haben noch zwei Wochen Visumsaufenthalt. Die Mer Sea kommt zurück - werden wir neue Freunde finden? Oder bleiben wir isoliert in unserer Zwischenwelt, nicht hier nicht dort, nicht Wasser nicht Land, nicht Expat nicht Tourist?

Und zwischendurch segeln die Kinder schon alleine:

Frida: Heute bin ich gesegelt. Meine Aufgabe war vorne gucken, ob wir in ein Netz fahren. Es hat mir Spaß gemacht. 

Niko: Die Kinder fahren

Ich durfte den ganzen Weg mit Motor fahren. Das war sehr cool und ein bisschen hatte ich Angst, dass ich was falsch mache. Wie wir dann da waren, war ich sehr zufrieden und ein bisschen älter. Das Beste war, wie wir angekommen sind und ich die Kommandos geben durfte.

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